Das Stockholmsyndrom beschreibt Menschen bei Geiselnahmen in einer besonderen Ausnahmesituation. Als Stockholm-Syndrom wird die für den Außenstehenden nur schwer vorstellbare Zuneigung des Opfers zum Täter beschrieben. Der Begriff Stockholm-Syndrom taucht immer wieder bei Ereignissen wie zum Beispiel Natascha Kampusch oder auch Jan Reemtsma auf. Diverse pychologische Prozesse spielen bei dem Stockholm-Syndrom eine Rolle.
Mit einer herzzerreissenden Videobotschaft wandte sich die Familie der entfuehrten Maria B. im Fernsehen an die Taeter. Dem ZDF-Format "Aktenzeichen XY...ungeloest" bescherte der Appell die beste Einschaltquote seit elf Jahren - doch was koennen Aktionen wie diese eigentlich bewirken?
Reinhold Beckmann kommt nur in wenigen Momenten an Natascha Kampusch heran. Das Priklopil-Opfer verbindet mit der Autobiografie ein Anliegen: Ihre Mitmenschen in Wien stiessen sich an ihrer Anwesenheit und „sagen gemeine Sachen, berichtete das Entfuehrungsopfer bei Beckmann.
Der Geschaeftsmann und Familienvater (48) bleibt verschwunden. Wer ist der Vermisste? Ist er Opfer eines Verbrechens – oder abgetaucht? Warum ermittelt die Mordkommission? Die AZ klaert viele Fragen auf.